06.07.2018 |   reputeer

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Forbes Autor Korey McMahon schreibt in seinem aktuellen Artikel: “Alte Kundenservice Ratgeber warnen, dass ein glücklicher Kunde nur einigen wenigen Menschen von seiner positiven Erfahrung erzählt, ein wütender Kunde jedoch beinahe ein Dutzend Menschen informiert. Diese Redensart trifft noch immer zu, doch meiner Meinung nach hat das Internet den Einsatz um einiges erhöht. Während heutzutage einige zufriedene Kunden eventuell eine Bewertung schreiben, werden unglückliche Kunden fast definitiv eine schlechte Review auf mehreren Bewertungsportalen veröffentlichen - und damit vielleicht tausende potenzielle Kunden erreichen.” (Übersetzt von https://bit.ly/2NtOD1e)   Die Ausmaße des Einflusses, den eine einzige unbemerkte Online-Bewertung ausüben kann, sind durch die Digitalisierung deutlich gestiegen. Außerdem gilt: Das Internet vergisst nicht. Daher ist es umso wichtiger stets über die Reputation der eignen Person, des eigenen Unternehmens oder auch der eigenen Praxis informiert zu sein. Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Online Reputation überprüft?

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 29.06.2018 |   reputeer

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Social Media gibt Nutzern die Chance sich selbst zu vernetzen, die eigene Marke zu präsentieren und die Darstellungen anderer Personen oder auch Unternehmen zu bewerten. Während das Management der persönlichen online Reputation meist mit einer genauen Überprüfung der eigenen Social Media Profile und Privatsphäre-Einstellungen getan ist, bekommen Anbieter von Produkten und Dienstleistungen die Auswirkungen von kaum verifizierten Bewertungen auf Social Media Seiten oder Suchmaschinen zu spüren. Wie tiefgreifend der Einfluss von Beschreibungen, Kommentaren und Bewertungen von Ärzten und Kliniken auf diesen Portalen ist, untersuchte eine Studie der Universität Duisburg-Essen. Durch die Simulation eines Ärzte-Bewertungsportals gelangten die Autoren zu dem Ergebnis, dass die subjektiven Funktionen des Portals, hier Kommentare und Bewertungen, einen höheren Einfluss auf die Entscheidung der Patienten für einen bestimmten Arzt hatten, als die gegebenen objektiven Informationen, wie beispielsweise Erfahrung oder Spezialisierung.   Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10447318.2017.1330803?journalCode=hihc20

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 21.06.2018 |   reputeer

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Bereits 2017 berichtete die F.A.Z. über den Einfluss der nun auch in Deutschland angekommenen online Bewertungskultur. Vereinfacht durch die Möglichkeiten des Internets kann heute fast jede Dienstleistung oder Facette des täglichen Lebens bewertet werden. Während die Bewertungsportale eine höhere Transparenz und Richtigkeit von Informationen bedeuten können, steigt auch die Gefahr ungerechter oder schlicht unwahrer Reviews.   “Der Bewertungskult hat erhebliche Machtverschiebungen im Beziehungsgeflecht von Dienstleistern und Kunden, Lehrern und Schülern, öffentlichen Einrichtungen und Bürgern, Unternehmen und Mitarbeitern, Patienten und Ärzten zur Folge. “ (Weitere Informationen unter https://bit.ly/2JVZtem)   Betroffene dieser Machtverschiebungen, die durch gefälschte oder unreflektierte Bewertungen benachteiligt werden, fühlen sich oft hilflos. Gerade für Ärzte ist die Sicherung ihrer Online-Reputation entscheidend. Eine aktive Beschäftigung mit den Bewertungen hilft hier weiter: Der erste Schritt besteht aus der Sichtung aller vorhandenen Bewertungen. Durch schnelle Reaktion auf neue Reviews und die aktive Bitte um Bewertungen von zufriedenen Patienten kann der neue Bewertungskult letztendlich als Mittel zur positiven Außendarstellung genutzt werden.  

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 26.08.2016 |   reputeer

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Strenge Auflagen für Jameda, Sanego, Docinsider und Co. Es betrifft Ärzte, Anwälte und Lehrer: Die Angehörigen zahlreicher Berufsgruppen in Deutschland müssen damit leben, dass sie im Internet auf einschlägigen Portalen auffindbar und bewertbar sind. Aber sind anonyme Bewertungen im Internet überhaupt rechtens? Die Antwort lautet ja, die Rechtslage hierzu ist eindeutig. Doch nicht jede Arztbewertung muss widerspruchslos hingenommen werden: Die Justiz hat den Bewertungsportalen strenge Regeln auferlegt! Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VI ZR 358/13) dürfen Ärzte in Deutschland jederzeit anonym im Internet bewertet werden, sei es nun durch Schulnoten, Kommentare oder ein Five-Star-Rating. Die Klage eines Arztes, der in den anonymen Bewertungen seine Persönlichkeitsrechte verletzt sah, wurde vom BGH zurückgewiesen. Gemäß Bundesgerichtshof ist im konkreten Fall das Recht auf freie Meinungsäußerung stärker als das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Denn die Bewertungen – so der BGH – beziehen sich alleine auf die beruflichen Fähigkeiten des Arztes. Demnach sind solche Einschätzungen auf Arztbewertungsportalen wie Sanego, Jameda oder Docinsider wichtige Informationen für die Patienten bei der freien Arztwahl. Auflagen für die Portale: Nicht jede Bewertung darf online erscheinen! Der BGH betonte jedoch gleichzeitig, dass unwahre Behauptungen, Beleidigungen und unzulässige Bewertungen in jedem Fall gelöscht werden müssen. Das Oberlandesgericht Nürnberg konkretisierte hierzu, dass Portalbetreiber dazu verpflichtet sind, Sachverhalte und Informationen zu prüfen. Bestehende Zweifel sind demnach durch konkrete Unterlagen von Seiten des Patienten zu entkräften. Diese bestehende Pflicht zur Prüfung der Informationen wurde jüngst durch den BGH (Az. VI ZR 34/15, Pressemitteilung) noch einmal deutlich...

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 26.08.2016 |   reputeer

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Auf zahlreichen Internetportalen werden Ärzte durch Patienten bewertet. Der Bundesgerichtshof hat dieses Recht 2014 (vgl. BGH-Urteil vom 23.09.2014) deutlich hervorgehoben und erlaubt die Bewertung von Ärzten auf Bewertungsseiten wie Jameda, Sanego oder Imedo. Nach einer Jameda Studie aus dem Jahr 2014, suchen 70% aller Patienten ihre Ärzte im Internet, bevor sie sich für einen Arzt entscheiden. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Online-Reputation eines Arztes in Zukunft immer wichtiger. 1. Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick, über das, was online über Sie und Ihre Praxis geschrieben wird Für Ärzte und Zahnärzte existieren mehr als 20 verschiedene Bewertungsplattformen, in denen die Meinungen und Kommentare von Patienten über Ihre behandelten Ärzte und deren Praxen gesammelt und veröffentlicht werden. Neben diesen speziellen Bewertungsplattformen gibt es noch eine Vielzahl an weiteren branchenübergreifenden Portalen und sozialen Netzwerken. Dazu gehören u.a.  Yelp, Google+, Facebook oder Twitter. Auch auf diesen Portalen und Seiten ist das Bewerten von Leistungen möglich. Zudem erhält ein Patient über eine Suchanfrage auf Google verschiedenste Suchergebnisse. Viele dieser Suchergebnisse werden bereits mit Bewertungen und Kommentaren dargestellt. Durchsuchen Sie daher das Web nach Ihrem Namen und erstellen Sie eine Übersicht mit allen Patienten-Bewertungen auf den verschiedenen Bewertungsplattformen. 2. Lesen und analysieren Sie besonders gute und besonders negative Beiträge Analysieren und bewerten Sie besonders die sehr guten und weniger guten Beiträge über sich selbst. In beiden Fällen erhalten Sie wertvolle Informationen und eine gute Übersicht. Warum hat Ihnen ein Patient eine gute oder schlechte Note gegeben? Können Sie auf Basis der Kommentare Handlungen für sich selbst ableiten? Oft sind es subjektive...

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