7 wertvolle Tipps für Ärzte und Zahnärzte zur Verbesserung der eigenen Online Reputation!

 26.08.2016 |   reputeer in Online Reputation

Arzt, Zahnarzt, Praxismarketing

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Auf zahlreichen Internetportalen werden Ärzte durch Patienten bewertet. Der Bundesgerichtshof hat dieses Recht 2014 (vgl. BGH-Urteil vom 23.09.2014) deutlich hervorgehoben und erlaubt die Bewertung von Ärzten auf Bewertungsseiten wie Jameda, Sanego oder Imedo.

Nach einer Jameda Studie aus dem Jahr 2014, suchen 70% aller Patienten ihre Ärzte im Internet, bevor sie sich für einen Arzt entscheiden. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Online-Reputation eines Arztes in Zukunft immer wichtiger.

1. Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick, über das, was online über Sie und Ihre Praxis geschrieben wird

Für Ärzte und Zahnärzte existieren mehr als 20 verschiedene Bewertungsplattformen, in denen die Meinungen und Kommentare von Patienten über Ihre behandelten Ärzte und deren Praxen gesammelt und veröffentlicht werden. Neben diesen speziellen Bewertungsplattformen gibt es noch eine Vielzahl an weiteren branchenübergreifenden Portalen und sozialen Netzwerken. Dazu gehören u.a.  Yelp, Google+, Facebook oder Twitter. Auch auf diesen Portalen und Seiten ist das Bewerten von Leistungen möglich. Zudem erhält ein Patient über eine Suchanfrage auf Google verschiedenste Suchergebnisse. Viele dieser Suchergebnisse werden bereits mit Bewertungen und Kommentaren dargestellt. Durchsuchen Sie daher das Web nach Ihrem Namen und erstellen Sie eine Übersicht mit allen Patienten-Bewertungen auf den verschiedenen Bewertungsplattformen.

2. Lesen und analysieren Sie besonders gute und besonders negative Beiträge

Analysieren und bewerten Sie besonders die sehr guten und weniger guten Beiträge über sich selbst. In beiden Fällen erhalten Sie wertvolle Informationen und eine gute Übersicht. Warum hat Ihnen ein Patient eine gute oder schlechte Note gegeben? Können Sie auf Basis der Kommentare Handlungen für sich selbst ableiten? Oft sind es subjektive Kleinigkeiten, wie Parkmöglichkeiten, Terminvergabe oder eine zu lange Wartezeit, die ausschlaggebend für eine gute oder negative Bewertung sind. Arbeiten Sie systematisch die Gründe für positive und negative Bewertungen heraus. Hinweise und Tipps von unzufriedenen Patienten über mögliche Verbesserungsvorschläge werden Sie dort ebenfalls finden. Nutzen Sie diese!

3. Leiten Sie Maßnahmen ab und steigern Sie Ihre Präsenz im Internet

Aus gewonnen Erkenntnissen sollten Sie konkrete Maßnahmen ableiten. Klagen Patienten bspw. häufig über eine mangelhafte Erreichbarkeit, dann wäre vielleicht eine Kontaktfunktion per E-Mail für Sie sinnvoll. Somit können Patienten Ihre Praxis auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen. Generell gilt, das Steigern der Sichtbarkeit Ihrer Person und Ihrer Praxis im Internet sorgt für eine bessere Online-Reputation und trägt dazu bei, dass Patienten Sie besser finden. 

4. Bedanken Sie sich bei Ihren Patienten!

Positive und wohlwollende Kommentare von Patienten über Ihre Person und zur Behandlung oder Ihrer Praxis sind eine verdiente Auszeichnung. Nehmen Sie sich die Zeit und bedanken Sie sich für besonders positive Patientenbewertungen. Auf vielen Portalen können umfangreiche Kommentarfunktionen genutzt werden, sobald man sich als Arzt oder Zahnarzt registriert hat. Dabei sollten Sie stets authentisch und aufrichtig bleiben. Je mehr Konversationen und Interkationen Sie aufbauen, desto besser. Authentizität und Engagement bauen Ihre Online Reichweite aus und wirken sich positiv auf die Verbesserung Ihrer Online-Reputation aus.  

5. Löschen Sie negative Bewertungen nicht!

Einige Bewertungsportale sind jüngst in die Kritik geraten, negative Kommentare von Premium Kunden entfernt zu haben. Mit anderen Worten, hat sich ein Arzt bei einem dieser Portale mit einem hohen Betrag kostenpflichtig registriert, wurden zum Dank negative Patientenbewertungen entfernt. Selbstverständlich sollten Sie dafür sorgen, das falsche und rufschädigende Bewertungen über Sie gelöscht werden. Ernsthafte negative Kritik sollten Sie hingegen nicht löschen, sondern adäquat darauf reagieren. Damit unterstreichen Sie Ihre Professionalität und sorgen für Vertrauen. Denn ein Arztprofil mit über 130 Bewertungen und einem überdurchschnittlichen Notendurchschnitt von 1.0 erscheint dem Patienten nicht sehr realistisch.

6. Mit Fakten gegen negative Kommentare vorgehen!

Negative Kommentare sollte man akzeptieren. Ein professioneller Umgang mit Kritik ist wichtig weswegen Sie negative Kommentare ernst nehmen sollten. Obwohl es nicht ratsam ist jede negative Bewertung direkt selbst zu kommentieren, sollte gezielt, authentisch und ehrlich auf negative Erfahrungsberichte eingegangen werden.

Bleiben Sie dabei stets sachlich und freundlich. Mit inhaltlichen Fakten gelingt es der Wirkung und Aussage von negativen Kommentare entgegen zu wirken. Versuchen Sie dabei kurz und sachlich zu antworten und Ihre Erklärung auf das Wesentliche zu reduzieren. Ermutigen Sie den Verfasser oder die Verfasserin Ihre Praxis erneut aufzusuchen, um Ihre Leistung erneut zu prüfen. Bieten Sie eine mögliche Kontaktaufnahme mit Ihnen an, um mehr über die negative Kritik zu erfahren.

7. Erhöhen Sie positive Bewertungen!

Je mehr positive Bewertungen und Meinungen über Sie und Ihre Praxis verfasst werden, umso weniger fallen negative Meinungen ins Gewicht. Bitten Sie zufriedenen Kunden eine Bewertung über Sie in verschiedenen Bewertungsportalen zu verfassen. Hierzu eignet sich ein Tablet, das als Bewertungstool im Wartezimmer zur Verfügung gestellt werden kann. Dadurch zeigen Sie Ihren Patienten, wie wichtig Ihnen die Meinung über Ihre Person ist und gewinnen ganz von alleine neue Bewertungen.  



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